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Schulsozialarbeit: SPD- und CDU-Fraktion in Duisburg beantragen Kompensation im städtischen Haushalt

Schulsozialarbeit in NRW 2024 unterfinanziert

Die Zukunft der Schulsozialarbeit in Duisburg ist in Gefahr. Aufgrund von Personalkostensteigerungen sehen sich die Träger gezwungen, Stellen abzubauen, weil sich das Land aus der Finanzierung zurückzieht. Die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Duisburg wollen daher mit städtischen Mitteln einspringen, um die wichtige Schulsozialarbeit in Duisburg im kommenden Jahr nicht zu gefährden.

Bürgermeisterin Edeltraut Klabuhn. Foto: SPD.
Dazu Edeltraud Klabuhn, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Jürgen Edel, Schulausschussvorsitzender: „Es ist bedauerlich, dass das Land die Höhe der Mittel für die Schulsozialarbeit nicht entsprechend anpasst. Die Schulsozialarbeit leistet wichtige Arbeit. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützen Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern in ihrem Alltag und in ihrer Entwicklung, insbesondere im Lebensraum Schule. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zum Ausgleich individueller und gesellschaftlicher Benachteiligung, zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Berufsfähigkeit.“

Daher haben die Fraktionen von SPD und CDU in der Sitzung des Schulausschusses und für die folgenden Gremiensitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses beantragt, dass die Stadtverwaltung im städtischen Haushalt zusätzliche Mittel in Höhe von 540.000 Euro einstellt, um die Schulsozialarbeit in Duisburg auch künftig sicherzustellen.

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Ratsherr Peter Ibe. Foto: CDU Duisburg.
Dazu kommentiert Peter Ibe, Duisburger CDU-Ratsherr und schulpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion: „Aufgrund der guten Haushaltspolitik der vergangenen Jahre und entstandenen Spielräumen durch Mehreinnahmen aus den Spielbankabgaben kann eine Kompensation im kommenden Jahr durch den städtischen Haushalt erfolgen. Die Stadt springt damit in die Bresche, da sich das Land aktuell leider aus der Aufgabe zurückzieht, die Schulsozialarbeit auskömmlich mitzufinanzieren.“
Gemeinsame Pressemitteilung der Ratsfraktionen von SPD und CDU
Fotos: SPD, CDU

 

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