Homberg-Hochheide: Azubi-Projekt inspiriert Modernisierung der GEBAG

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Die GEBAG hat im Juli mit der Modernisierung von fünf Mehrfamilienhäusern in der Friedrich-Ebert-Straße 62-70 begonnen. Die Wohnhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen wurden 1953 gebaut und müssen nun grundlegend saniert werden.

Bildquelle: GEBAG.
Die Baumaßnahme in Homberg-Hochheide ist aber keine ganz gewöhnliche Maßnahme: Die letztjährige Abschlussarbeit von drei GEBAG-Auszubildenden bildet die Grundlage für die Planungen: „Jedes Jahr entwickeln unsere Auszubildenden im letzten Lehrjahr eine Modernisierungs- oder Neubau-Maßnahme anhand eines real existierenden Objekts aus unserem Bestand. Hierbei spielen alle Aspekte der Immobilienwirtschaft eine Rolle, Standort- und Zielgruppenanalysen, Planung der Arbeiten sowie Finanzierung und Mietenkalkulation“, erklärt Tobias Richter, Leiter des Portfoliomanagements und Ausbildungsleiter bei der GEBAG. „Das Besondere bei dieser Arbeit war, dass die Planung so realistisch und gut durchdacht war, dass man sie als Grundlage für die konkrete Umsetzung der Modernisierung nutzen konnte.“

Die Häuser mit einer Gesamtwohnfläche von rund 940 Quadratmetern werden komplett energetisch saniert, außerdem werden die Außenanlagen und Hauseingangssituationen überarbeitet und Balkone angestellt. Die Gesamtplanung der Modernisierung stammt vom Oberhausener Architekturbüro MaDaKo. Die Planungen für die energetische Sanierung der Mehrfamilienhäuser, die Dacherneuerung und die Außenanlagenplanungen wurden dabei inspiriert vom Konzept der Auszubildenden, ebenso wie die Aufwertung der Wohnungen durch angestellte Balkone bzw. die Schaffung von Mietergärten für die Erdgeschoss-Wohnungen.

Der Mietpreis nach der Modernisierung beträgt 7,00 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Die Modernisierungsmaßnahme, die im bewohnten Zustand durchgeführt wird, wird voraussichtlich Ende Juni 2021 abgeschlossen sein. Die GEBAG rechnet mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 1,4 Mio. Euro.

Ausbildung bei der GEBAG
Die GEBAG bildet jedes Jahr meist drei Immobilienkaufleute aus. Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung werden mehr als 14 Fachbereiche durchlaufen, wie beispielsweise Buchhaltung und Mietrecht, Neubau und Modernisierung, Kundenbetreuung und Instandhaltung. Der schulische Teil der Ausbildung erfolgt in der Berufsschule des EBZ, Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, in Bochum.

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Die GEBAG sucht aktuell noch Auszubildende als Immobilienkaufleute für das nächste Jahr, Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2020. Alle Infos gibt es auf www.gebag.de, im Bereich „Arbeiten bei der GEBAG / Ausbildung bei der GEBAG“. Dort stellen auch zwei Auszubildende im Vodcast ihren Alltag bei der GEBAG vor.

GEBAG
Die Duisburger Gemeinnützige Baugesellschaft AG (GEBAG) wurde 1872 gegründet und zählt zu den ältesten Baugesellschaften Deutschlands. Seit 2012 ist die GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH mit heute über 12.300 Wohnungen das größte Immobilienunternehmen der Stadt Duisburg.
Bildquelle: GEBAG

 

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